Internet vergleichen
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DSL (Digital Subscriber Line) ist eine Internettechnologie, die Daten über das vorhandene Kupferkabelnetz der Telefonleitung überträgt. Mit einer Verfügbarkeit von rund 85 Prozent ist DSL daher die am weitesten verbreitete Festnetz-Internettechnologie in Deutschland. Für viele Haushalte ist DSL außerdem die einzige Option für schnelles Festnetz-Internet, wenn Kabel oder Glasfaser an der Adresse noch nicht ausgebaut sind.
Die tatsächlich erreichbare Geschwindigkeit hängt vor allem von der Entfernung zwischen deiner Wohnung und dem nächsten Verteilerkasten ab. Deshalb können zwei Haushalte im selben Gebäude trotz gleichem Anbieter unterschiedliche DSL-Leistungen erhalten. Maßgeblich ist daher immer die Verfügbarkeitsprüfung an der konkreten Adresse.
DSL eignet sich besonders für Haushalte, bei denen Glasfaser oder Kabel-Internet noch nicht verfügbar sind. Es ist außerdem eine solide Wahl für 1–2 Personen mit normalem Surfverhalten, HD-Streaming und gelegentlichen Videoanrufen. Für größere Haushalte mit intensiver Nutzung, regelmäßigen 4K-Streams oder anspruchsvollem Homeoffice ist hingegen VDSL 100 oder VDSL 250 empfehlenswert.
Wer die Wahl hat, sollte allerdings prüfen, ob an seiner Adresse bereits Glasfaser oder Kabel-Internet verfügbar ist – beide Technologien bieten in der Regel höhere Geschwindigkeiten und einen symmetrischeren Upload. Vergleiche daher alle verfügbaren Technologien im Rechner, bevor du dich entscheidest.
DSL-Tarife von Telekom, Vodafone, 1&1, o2 und weiteren Anbietern über den Rechner vergleichen:
Welche Internet-Technologie für dich infrage kommt, hängt daher vor allem von der Verfügbarkeit an deiner Adresse ab. Die drei wichtigsten Festnetz-Technologien im Überblick:
| Merkmal | DSL | Kabel-Internet | Glasfaser |
|---|---|---|---|
| Max. Download | bis 250 Mbit/s | bis 1.000 Mbit/s | bis 1.000+ Mbit/s |
| Max. Upload | bis 40 Mbit/s | bis 50 Mbit/s | gleich wie Download |
| Verfügbarkeit DE | ~85 % | ~62 % | ~36 % (wachsend) |
| Stabilität | gut | variiert (Auslastung) | sehr gut |
| Zukunftssicherheit | mittel | mittel | hoch |
| Typischer Einstiegspreis | ab ~25 €/Monat | ab ~25 €/Monat | ab ~30 €/Monat |
DSL ist somit die beste Wahl, wenn Kabel oder Glasfaser an deiner Adresse nicht verfügbar sind. Glasfaser bietet allerdings den größten langfristigen Vorteil, weil Upload und Download gleich schnell sind. Prüfe deshalb im Rechner, welche Technologien an deiner Adresse verfügbar sind.
Alle DSL-, Kabel- und Glasfaser-Einstiege auf einen Blick prüfen.
Öffnen →Zukunftssicheres Internet mit symmetrischem Upload vergleichen.
Öffnen →Hohe Downloadraten über das TV-Kabelnetz prüfen.
Öffnen →Reale Geschwindigkeit messen – vor dem Wechsel empfohlen.
Öffnen →DSL (Digital Subscriber Line) ist eine Technologie, die Internetzugang über das bestehende Kupferkabelnetz der Telefonleitung ermöglicht. Im Unterschied zu Glasfaser, die Licht überträgt, nutzt DSL daher elektrische Signale über Kupferleitungen. VDSL ist die modernere Weiterentwicklung, die durch kürzere Leitungsabschnitte zum nächsten Verteilerkasten höhere Geschwindigkeiten erreicht.
Die verfügbaren Geschwindigkeiten hängen von der Leitungslänge zwischen deiner Adresse und dem nächsten Verteilerkasten ab. Standard-ADSL2+ erreicht daher bis zu 16 Mbit/s, während VDSL-Anschlüsse bis zu 50 oder 100 Mbit/s ermöglichen. Mit VDSL2 Vectoring sind außerdem bis zu 250 Mbit/s möglich, sofern die Leitungsqualität an deiner Adresse dies zulässt.
DSL-Tarife beginnen in der Regel bei rund 25 bis 30 Euro pro Monat für Einstiegsmodelle mit 16 oder 50 Mbit/s. Tarife mit höheren Geschwindigkeiten von 100 oder 250 Mbit/s liegen deshalb häufig zwischen 30 und 45 Euro monatlich. Der tatsächliche Preis hängt allerdings vom Anbieter, der Region und aktuellen Aktionspreisen ab. Beachte dabei zudem Anschlussgebühren und eine mögliche Routermiete, da diese den Effektivpreis erhöhen.
Die wichtigsten DSL-Anbieter in Deutschland sind die Telekom, Vodafone, 1&1 und o2. Die Telekom besitzt das größte DSL-Netz und bietet daher die breiteste Verfügbarkeit. Andere Anbieter greifen häufig auf das Netz der Telekom zurück, weshalb die Leistung oft vergleichbar ist. Regional gibt es außerdem kleinere Anbieter wie EWE TEL, NetCologne oder M-net, die in bestimmten Regionen günstigere Konditionen anbieten.
Die meisten DSL-Verträge haben eine Mindestlaufzeit von 24 Monaten. Danach verlängert sich der Vertrag automatisch um jeweils zwölf Monate, wenn er nicht rechtzeitig gekündigt wird. Flexible Alternativen ohne lange Laufzeit sind zwar möglich, aber in der Regel deutlich teurer. Monatlich kündbare DSL-Tarife eignen sich daher vor allem als Übergangslösung, beispielsweise beim Umzug.
DSL ist der Oberbegriff für alle Digital-Subscriber-Line-Technologien, während VDSL (Very High Speed DSL) die schnellere Weiterentwicklung darstellt. Standard-ADSL erreicht deshalb nur bis zu 16 Mbit/s Download, wohingegen VDSL mit Vectoring hingegen bis zu 250 Mbit/s ermöglicht. Für Homeoffice und HD-Streaming sind daher mindestens VDSL 50 oder besser VDSL 100 empfehlenswert.
Ein Wechsel lohnt sich, wenn dein aktueller Tarif ausläuft, du günstigere Angebote bei anderen Anbietern findest oder du mehr Geschwindigkeit benötigst. Besonders vorteilhaft ist außerdem ein Wechsel, wenn Wechselaktionen mit Bonus oder Gutschein verfügbar sind. Prüfe daher regelmäßig die aktuellen DSL-Angebote und vergleiche den Effektivpreis über die gesamte Vertragslaufzeit – nicht nur den beworbenen Startpreis.
Die Kündigung muss schriftlich und fristgerecht beim Anbieter eingehen. Üblich sind daher drei Monate Kündigungsfrist vor Ablauf der Mindestlaufzeit. Viele Anbieter bieten außerdem eine Online-Kündigung im Kundenportal an. Sende die Kündigung so, dass du einen Zustellnachweis erhältst, und warte anschließend die schriftliche Bestätigung ab. Verpass den Termin, verlängert sich der Vertrag nämlich automatisch um weitere zwölf Monate.
Ja. Die Rufnummernmitnahme ist in Deutschland gesetzlich geregelt und für Verbraucher kostenlos. Der neue Anbieter übernimmt daher die Portierung von deinem bisherigen Anbieter. Teile dem neuen Anbieter beim Vertragsabschluss mit, dass du deine Nummer behalten möchtest, und gib außerdem die Rufnummer sowie deine Kundennummer beim alten Anbieter an.
Der Wechselprozess dauert in der Regel zwischen zwei und vier Wochen. Nach der Kündigung beim alten Anbieter richtet der neue Anbieter die Verbindung ein. In vielen Fällen ist dabei keine Unterbrechung des Internets notwendig, weil der Wechsel nahtlos koordiniert wird. Plane den Wechsel deshalb frühzeitig, damit zwischen altem und neuem Anschluss keine Lücke entsteht.
Der eigentliche Wechsel ist für den Kunden oft kostenlos, da der neue Anbieter die Bereitstellung übernimmt. Anfallen können allerdings eine einmalige Anschlussgebühr des neuen Anbieters sowie gegebenenfalls Kosten für einen neuen Router. Viele Wechselangebote erstatten diese Kosten zudem über Aktionspreise oder Gutschriften. Vergleiche daher den Gesamtpreis über die Laufzeit, nicht nur die monatliche Grundgebühr.
Das hängt vom neuen Anbieter ab. Viele Anbieter liefern einen Router im Mietmodell mit, den du jedoch auch kaufen kannst, um langfristig Kosten zu sparen. Wenn du bereits einen hochwertigen Router wie eine FritzBox besitzt, ist dieser in der Regel kompatibel und kann daher weiterverwendet werden. Prüfe allerdings vorab, ob dein Router das Zugangsprotokoll des neuen Anbieters unterstützt.
Die Verfügbarkeit von DSL und die erreichbare Geschwindigkeit hängen stark von deiner genauen Adresse ab. Verwende daher den Tarifrechner oben und gib deine vollständige Adresse ein. Du erhältst dann sofort eine Übersicht der verfügbaren Technologien sowie konkrete Tarifangebote. Da die Leistung selbst innerhalb einer Straße variieren kann, ist die Abfrage an der konkreten Adresse außerdem wichtiger als allgemeine Verfügbarkeitskarten.
Angegebene Geschwindigkeiten sind Maximalwerte, die in der Praxis oft nicht vollständig erreicht werden. Häufige Gründe sind die Entfernung zum nächsten Verteilerkasten, alte Hausinstallationen, WLAN-Probleme oder Netzauslastung zu Stoßzeiten. Misst du daher dauerhaft deutlich weniger als vertraglich vereinbart, hast du deshalb möglicherweise Anspruch auf Verbesserung oder eine außerordentliche Kündigung.
Vectoring ist eine Technik, die Störungen zwischen parallel verlaufenden Telefonleitungen reduziert und dadurch höhere DSL-Geschwindigkeiten ermöglicht. Mit Vectoring erreichen VDSL-Anschlüsse bis zu 100 Mbit/s, mit Super-Vectoring sogar bis zu 300 Mbit/s. Vectoring ist daher besonders in städtischen Gebieten verfügbar, wo viele Leitungen parallel verlaufen und sich gegenseitig beeinflussen können.
DSL nutzt das vorhandene Kupferkabelnetz, das ursprünglich für Telefonie gebaut wurde. Du benötigst daher einen Telefon-Hausanschluss, allerdings keine aktive Telefonnutzung. Viele DSL-Tarife werden deshalb heute ohne Telefonvertrag angeboten. Bei einem Umzug in eine neue Wohnung lohnt es sich außerdem, zuerst die Verfügbarkeit aller Technologien zu prüfen, da Glasfaser oder Kabel möglicherweise die bessere Wahl sind.
Starte zunächst den Router neu, indem du ihn kurz vom Strom trennst. Prüfe außerdem alle Kabelverbindungen. Besteht das Problem danach weiterhin, führe einen Speedtest durch, um die tatsächliche Leistung zu messen. Falls die gemessene Geschwindigkeit dauerhaft deutlich unter dem vereinbarten Wert liegt, kontaktiere deshalb deinen Anbieter und schildere das Problem mit den konkreten Speedtest-Ergebnissen.